Lübeck- Hamburg und zurück

Weil Henri über das Wochenende beurlaubt wurde, nutzen wir die Gelegenheit für einen Kurztrip nach Hamburg. Für Fahnen- und Drachenträger ist das stürmische Wetter optimal.

In den vergangenen Jahren waren wir nicht selten zu zweit unterwegs - Hamburg war irgendwie immer zu weit. Jetzt nutzen wir die Gelegenheit zu einem Kurzbesuch. #Ablenkung

 

 

12.01.2019 - Auf dem Weg vom Hafen zur Elbphilharmonie

Henri genießt den starken Wind und möchte daher nicht in die Elbphilharmonie - am Eingang haben wir zähe Verhandlungen bis er nach 10 Minuten endlich einwilligt. Über eine lange Rolltreppe geht es erst einmal aufwärts, Henri bleibt skeptisch.

 

12.01.2019

Auf der Plaza, der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, ist die Stimmung (erst einmal) bestens. Henri ist nämlich so begeistert, dass er nicht mehr weg will. Uns zieht es in Warme, aber Henri sagt nein. Wieder Verhandlungen und dann Tricks, um ihn reinzulocken. Es stört ihn gar nicht, dass wir immer wieder reingehen und ihn stehen lassen ... er ist sich wohl ziemlich sicher, dass wir nicht ihn ohne ihn gehen.

 

13. Januar 2019

Nach dem Frühstück mit Nutella starten wir zu einer Besichtigungstour. Henri will nur draußen sein - unglaublich lange steht er vor dem Hamburger Rathaus und weigert sich, auch nur einen Schritt durch die Tür ins Innere zu setzen.

 

13. Januar 2019 - Nicolaikirche

Von der ehemals höchsten Kirche Europas steht nur noch der Turm. Irgendwann schaffen wir es, Henri zu überreden, im Aufzug mit uns hochzufahren. Wir haben eine tolle Aussicht über die Stadt, Henri seinen Drachen. Im Anschluss besuchen wir noch das Museum und verlassen es  betroffen. Sogar dem Geschichtskenner in unserer Familie war nicht  bewusst gewesen, wie sehr der Feuersturm in den letzten Julitagen 1943 Hamburg getroffen hat. Im Museum schauen wir uns auch einen Info-Film an - ich habe kaum je etwas Schlimmeres gesehen. Erschütternd, dass all das Grauen von Menschenhand kam. 

 

13. Januar 2019

Zum Schluss sind wir in der Speicherstadt unterwegs. Die Wetterbedingungen für Fahnen- und Drachenträger sind weiterhin perfekt - nur der kalte Regen müsste nicht sein. Mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Rückweg  nach Lübeck. Henri ist froh, noch eine Nacht bei uns im Ronald McDonald Haus schlafen zu dürfen. Morgen früh müssen um 7.30 Uhr auf Station sein. Der Tag soll starten mit einer weiteren Blutentnahme und einer Untersuchung beim Kinderkardiologen. 

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